An der Sonne verdienen


Was ändert sich zum 1.8.2014 für die Photovoltaik?

Wie hoch ist die Einspeisevergütung?

(Die folgenden Preise sind unter Vorbehalt einer geplanten Degression und somit ohne Gewähr)

EEG 2014 - feste Einspeise-Vergütungen im Überblick:
Vergütungssätze Bei Inbetriebnahme ab 1. August 2014 für Anlagen, die keine Erlöse aus der Direktvermarktung erzielen. Bei Überschusseinspeisung aus Anlagen mit Eigenverbrauch (10kWp - 1MWp) sind 0,3 Cent/kWh auf die unten abgebildetetn Vergütungssätze zu addieren.


Sind Anlagenbesitzer automatisch „Unternehmer“?

Obwohl die Erzeugung und Einspeisung von Solarstrom grundsätzlich eine unternehmerische Tätigkeit ist, ist die Anmeldung eines Gewerbes dafür nicht erforderlich. Da die Stromlieferung des Solardachbesitzers nur an einen Netzbetreiber erfolgt und damit keine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehr darstellt, zählen die Solarstromerträge privater Solaranlagen normalerweise als Bagatelle. Auch steuerlich ist eine Anmeldung nicht notwendig. Gewerbesteuer fällt je nach Gewinn erst bei größeren Anlagen (ab ca. 70 kWp) an. Zu beachten ist aber, dass man als Anlagenbetreiber in der Regel umsatzsteuerpflichtig wird, weil man den erzeugten Strom ja „verkauft“.

Das bedeutet: Anlagenbetreiber haben das Recht, von ihren Ausgaben – also Anlagen- und Betriebskosten – alle geleisteten Mehrwertsteuern vom Finanzamt zurückerstattet zu bekommen. So kann die Investitionssumme für die Anlage um fast 19 Prozent sinken. Bei weniger als 16.250 Euro Jahresumsatz kann man sich jedoch freiwillig von der Umsatzsteuerpflicht befreien lassen, verzichtet damit aber auch auf Vorteile des Vorsteuerabzugs.






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